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Gerne wäre ich heute gestartet.
Allerdings ist mir die Wartezeit zum Start mit round about 5 Stunden zu lang !! Check in 7:30 Uhr, Start 12:30 Uhr. Da ich alleine anreise und aufgrund der Wartezeit auch keiner mitkommen möchte, würde ich, selbst wenn ich erst um 9:30 Uhr einchecke, min. 3 Stunden „rumstehen“. Sorry! und schade für die eigentlich schöne Veranstaltung.
Nach dem die Saison sich nun also dem Ende neigt und ich die Wettkämpfe miteinander vergleichen kann, möchte ich hier ein paar Punkte anmerken, die sich teilweise häufig mit den vorherigen Kommentaren überschneiden, was die Relevanz nur noch mehr hervorheben sollte..
Dieses Jahr, wie auch schon im letzten Jahr, war das Radende direkt hinter dem Wendepunkt wieder schlecht gelöst. Im schlimmsten Fall kommen hier ungeübte Radanfänger mit ambitionierten Athleten gleichzeitig an. Dieses Jahr wurde das Überholverbot 100% durchgesetzt, egal ob angemessen oder notwendig, was zu einer Vielzahl von DSQs führte und vielen den Tag und Wettkampf vermieste. Auch wenn ich nicht betroffen war, konnte ich den Frust der DSQ Athleten zu 100% nachvollziehen, weil die meisten Situationen nicht angemessen und zum Nachteil der Athleten bewertet wurden..
Vorschläge daher:
1. Zeitplan einhalten. Die Abstände von 15min mögen fürs Schwimmen funktionieren, auf der Radstrecke wird es aber wahnsinnig voll und unnötig gefährlich.
2. Den Radabsteigenden lieber eine extra Spur gönnen als den Radaufsteigern, wenn die Platznot so groß ist. Schließlich hat man mehr Tempo drauf Richtung T2 als aus T1 kommend. Sollte das nicht möglich sein, sollte man wenigstens den Wendepunkt und den Radabstieg mehr voneinander entfernen.
3. Verhältnismäßigkeit bei Verboten berücksichtigen, wie andere Veranstalter es auch tun und mehr im Sinne der Athleten entscheiden.
Abgesehen von diesen kritischen Punkten möchte ich dennoch hervorheben, dass der Wettkampf Spaß machen kann, die Stimmung super und die Streckenwahl abwechslungsreich ist. Auch wurde meiner Meinung nach das beste aus den miserablen Witterungsbedingungen seitens Veranstalter rausgeholt.
Also vielen Dank liebes Orgateam. Vielleicht könnt ihr euch ja aber unsere Kommentare zur Herzen nehmen, damit weniger enttäuschte und mehr glückliche Athleten das Schlachtfeld verlassen.
Liebes Team,
an dieser Stelle zunächst ein großes Kompliment für die Organisation des Triathlons unter diesen Wetterbedingungen und vor allem an die vielen Helfer und diejenigen, die nicht müde wurden, auf der Strecke gute Laune zu verbreiten und uns immer wieder anzufeuern.
Leider muss ich an dieser Stelle ein paar Kritikpunkte los werden. Bitte seht das nicht als „meckern“, sondern als konstruktive Kritik an, um es evtl, in die Planungen der nächsten Jahre einfließen zu lassen.
Sicherlich gibt es gute Gründe, den Schnuppertriathlon am Samstag Abend als letzte Veranstaltung durchzuführen. Ein Ziel sollte es m.E. aber auch sein, Sportler aus anderen Sportarten für den Triathlon zu begeistern. Eine solche Veranstaltung „lebt“ daher von Zuschauern, welche die Teilnehmer anfeuern. Bei den gut 30 Teilnehmern am Schnuppertriathlon waren leider nur sehr wenige Zuschauer anwesend, die meisten vermutlich Freunde und Angehörige der Teilnehmer. Eine wirkliche Stimmung kam daher leider nicht auf. Die Tatsache, dass wir nach der Abgabe der Fahrräder in der Wechselzone von 15.30 Uhr bis 19 Uhr 3,5 Stunden auf den Start warten mussten, hat sicherlich einige Freunde und Angehörige davon abgehalten, mit uns mitzukommen.
Sie größte Kritik muss ich jedoch an der Wettkampfbesprechung für den Schnuppertriathlon äußern. Der ältere Herr, der diese durchgeführt hat, war leider überhaupt nicht vorbereitet. Er hat viel zu weit weg und damit zu leise in sein Mikrofon gesprochen, hat mehr gestottert als gesprochen und musste immer wieder auf die Karten am Zelt sehen, um überhaupt sprachfähig zu sein und Fragen beantworten zu können. Zudem hat er von einer zweiten Radrunde gesprochen und damit viele irritiert, da es eine solche für den Schnuppertriathlon nicht gibt. Auch ist er dem Moderator wiederholt ins Wort gefallen. Das Ganze machte einen sehr unprofessionellen Eindruck, das hat man an den Reaktionen diverser anderer Teilnehmer gemerkt. Dadurch, dass man kaum etwas verstanden hat, wurde innerhalb der Teilnehmer gefragt, was dazu führte, dass man gar nichts mehr verstanden hat. Gerade für „Neulinge“ steht für mich eine klare Kommunikation im Vordergrund. Einige hatten nach der Wettkampfbesprechung große Sorgen, sich bei ihrem ersten Triathlon auf der Strecke nicht zurechtzufinden.
Liebes Organisations-Team,
ich möchte gleichfalls für die Ausrichtung unter den schwierigen Bedingungen danken und freue mich weiterhin über jeden Liga-Wettkampf, der trotz Helfermangel etc. durchgeführt werden kann. Der Altwarmbüchener See ist ein schöner Standort und ich komme grundsätzlich gern wieder.
Gleichfalls möchte ich mich der konstruktiven Streckenkritik zum Thema Radstrecke anschließen. Einen Athleten aus meiner Mannschaft hat es wie viele andere mit einem DSQ in der Überholverbotszone erwischt. Hierzu folgende Anmerkungen und Vorschläge:
1.) Das Überholverbot sollte mit einem weiteren Hinweisschild einige hundert Meter vorher angekündigt werden. Aus der Rechtskurve kommend bleibt kaum Zeit sich noch regelkonform einzusortieren, was auf voller Strecke wichtig und sicherer wäre.
2.) Der Kampfrichter oder Helfer, der unserem Athleten die Disqualifikation ausgesprochen hat, steht 50 Meter hinter dem Beginn der Überholverbotszone. Exakt zu Beginn der Zone hatten wir Freunde an der Strecke, die alle unserer Teammitglieder gefilmt haben. Nach Auswertung des Videos bleibt festzuhalten, dass das Vorderrad unseres Athleten vor der Zone am Vorderrad des Überholten vorbei war. Somit wurde nachweislich ein regelkonformes Überholmanöver sanktioniert. Dass gemäß Sportordnung gegen Tatsachenentscheidungen kein Einspruch erhoben werden kann, ist bekannt. Der entscheidende Fehler wäre aber durch einen besseren Standort vermeidbar gewesen.
3.) Unklar blieb weiterhin, wie das Passieren von Athleten zu werten ist, die sich am Ende ihrer zweiten Runde auf dem Weg in die Wechselzone befinden. Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen diesen Teilnehmenden und denen am Ende von Runde 1 ist erheblich und Überholmanöver kaum vermeidbar ohne Vollbremsungen. Hier wäre eine frühzeitigere Fahrbahntrennung, z.B. zu Beginn der Zone, geboten.
4.) Der Wendekreis ist für TT-Räder sehr ambitioniert und sollte an anderer Stelle vergrößert werden.
5.) Das Ende der Überholverbotszone war nicht gekennzeichnet.
In Summe war unser Mannschaftsergebnis erheblich abgewertet. Umso ärgerlicher bewerte ich das mit Blick auf die Tabellenspitze der Landesliga Herren. Für die Teams von Eintracht Hildesheim, TriAs Hildesheim und den TriSpeedys Peine an der Tabellenspitze hat das erhebliche Auswirkungen, besonders Peine möchte ich hier hervorheben. Hier wird die gesamte Saisonleistung von 5 Wettkämpfen, dutzenden Einzelstarts mit entsprechendem Geld-und Zeitaufwand entwertet.
Ich persönlich schließe mich Isabell an und werden den Wettkampf in dieser Streckenvariante nicht wieder besuchen.
Danke an das Orga-Team und die Helfer für Ihre Unterstützung
Hallo, ein großes Dankeschön an die ganzen ehrenamtlichen Helfer, Streckenposten, Kampfrichter, Startunterlagenausgabe usw.. Hoffentlich gab es einen Preis für den Einsatz im Dauerregen. Bei mir war jedenfalls alles Nass und schlammig.
Einen solchen Wettkampf bei den Bedingungen durchzuführen ist eine ganz große Leistung. Für die Bedingungen hat es, was ich wahrgenommen habe wenig Unfälle gegeben. Aus meiner Sicht geht die Gesundheit vor.
Leider hat unser Team bei den Disqualifikationen im Wendebereich viel abbekommen.
Schöner Wettkampf, vielen Dank.